Iris van Baarsen

Als Diplom-Betriebswirtin verfüge ich über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung im Personalbereich in Konzern- wie
auch in mittelständischen Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Ich war viele Jahre als Personalleiterin tätig und kenne das operative wie auch das strategische Personalgeschäft in seiner ganzen Bandbreite.

Sowohl aus der Innenperspektive wie auch aus eigener Führungserfahrung heraus habe ich diverse Veränderungsprozesse
wie zum Beispiel Post Merger Integration, Zentralisierung und Umstrukturierung verschiedener
Geschäftsbereiche sowie IT-Implementierungen begleitet und Managementmitglieder auf erster und zweiter Führungsebene
zu ihren Entwicklungsthemen beraten.

Heute setze ich diese Erfahrung und mein erworbenes Verständnis für schwierige Situationen und Veränderungsthematiken
gewinnbringend für meine Kunden ein.

Dabei runden meine Ausbildungen zum systemischen Coach (DBVC), Mentaltrainer sowie die Zertifizierung als
Leadership Agility Coach meine Expertise ab.


BERATUNGSTHEMEN

Leadership Agility

Leadership Agility bedeutet Führung aus einer inneren Haltung heraus. Die Balance zwischen Durchsetzungs- und Anpassungsfähigkeit sowie die Fähigkeit Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, um letztendlich agil und erfolgssicher zu führen.

Schwierige Themen richtig kommunizieren

Das Ziel dieser Beratung ist eine transparente Kommunikation. Also Dinge so zu kommunizieren, wie sie tatsächlich gesehen werden. Dazu habe ich die clear-cut message Methode entwickelt. In einem besonderen Interviewformat mit der Führungskraft und ihrem Team werden Meinungen und Sichtweisen aller Beteiligten erlebbar.

 

side step

Heute geht es darum kreativ zu sein, Ideen zu entwickeln und innovativ zu denken. side step bietet Führungskräften und ihrem Team den Möglichkeitsraum für Perspektivwechsel und den Blick in die Zukunft des eigenen Unternehmens.


Neues aus dem Blog

Birds of a Feather

von Iris van Baarsen

 

Bahnhöfe sind Orte an denen Züge ein- und ausfahren und an denen täglich tausende von Passagieren transportiert werden. Auf Bahnhöfen laufen Menschen wie wimmelnde Punkte umher, laufen aneinander vorbei, ihr Ziel fest im Visier, begleitet von durchdringenden Bahnhofsansagen. Doch hin und wieder können Bahnhöfe auch zu Orten werden, an denen gestresste Berufspendler, genervte Mütter, orientierungssuchende Urlauber ganz unvermittelt zu mitreißenden Konzertfans werden, die sich in ihrem Ausdruck der Freude und Begeisterung kaum voneinander unterscheiden. So geschehen und selbst beobachtet, als die Folk Pop Band Birds of a Feather auf den Bahnhöfen in Baden-Württemberg spielte.

Amy & Ryan, die Musiker von Birds of a Feather, schafften es nicht nur, dass Reisende auf den Bahnhöfen in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Heidelberg und Freiburg i. Breisgau stehen blieben, nein, sie berührten mit ihrer Musik, ihren Stimmen und ihrer ansteckenden Laune wahrhaft die Herzen ihres Publikums. Immer wieder suchten verzückte Zuhörer nach den Konzerten das Gespräch mit Amy & Ryan und dabei kam es schon mal vor, dass die beiden von ihren Zuhörern herzlich in die Arme genommen, vom Bahnhofspersonal spontan zu einem Kaffee eingeladen wurden, oder ein begeis- terter Lokführer versuchte seinen Dienstplan dem Tourplan der beiden Musiker anzupassen. „Musik kann eben alle Menschen ins Herz treffen, egal welcher Schicht sie angehören, oder welchen Bildungsstand sie haben. Als Musiker ist das der glücklichste Moment, den du erleben kannst“ meint Ryan, der Sänger und Gitarrist der Band.

Musik ist etwas sehr Zerbrechliches und kann schnell zum Opfer des eigenen Erfolgs werden

Dabei wäre ihre Karriere beinahe ganz anders verlaufen.

Kennengelernt haben sich Amy & Ryan bei der Schweizer Band TinkaBelle, und als Ryan, Amy singen hörte, war er tief beindruckt von der stimmgewaltigen Amy und ihrer unglaublich warmen und fröhlichen Ausstrahlung. Bei Amy & Ryan passte es einfach und mit TinkaBelle feierten sie viele Erfolge, hatten Plattenverträge und eine Menge Auftritte. Was sie irgendwann nicht mehr hatten, war die Kontrolle über das, was sie tatsächlich spielen und wer sie sein wollten. Mainstream und Kommerz drohten immer wichtiger zu werden und als ihr damaliger Manager irgendwann sagte; „no one gives a fuck how you play“, war das das Ende von Amy & Ryan bei TinkaBelle und die Geburt von Birds of a Feather. „Musik ist etwas sehr Zerbrechliches, da kann viel kaputt gehen, und wenn zur Musik das Business kommt, dann denkst du erst, du musst die Dinge machen, die andere von dir verlangen, und so kannst du sehr schnell an einem Punkt kommen, an dem du zwar erfolgreich bist, aber nicht mehr der Mensch bist, der du sein möchtest. Du wirst zum Opfer deines eigenen Erfolgs“ sagt Ryan.

Heute machen sie die Musik, von der sie überzeugt sind und anders können sie es sich auch gar nicht mehr vorstellen. Ihre Songs schreiben sie selbst, auch mal um drei Uhr morgens, wenn Amy von einer Melodie geträumt hat und mitten in der Nacht ans Klavier geht, um ein neues Stück aufzunehmen. Habt ihr eigentlich Nachbarn?

Manchmal entstehen ihre Melodien in nur wenigen Minuten, die Texte dagegen dauern etwas länger. Dabei stecken die Musiker so viel wie möglich von sich selbst, ihren Erfahrungen und Begegnungen in den Song hinein. Sie haben ein starkes Bedürfnis nach Ehrlichkeit, in allen Belangen und vor allem wenn es um ihre Musik geht und vermutlich ist das einer der Gründe, warum die Band Menschen tief im Herzen berührt, so wie mit dem Song Rise up, hinter dem die Geschichte eines Kindes steht, dass endlich den Mut findet vor der Schulklasse ein Lied zu singen, nur um dann von der Lehrerin ausgelacht zu werden. Not knowing you can rise up....to your own true self.

Wenn man seinen eigenen Weg gefunden hat, kann viel entstehen

Amy & Ryan haben ihren Weg gefunden und leben ihren Traum. Sie hatten den Mut, einen erfolgsversprechenden Pfad zu verlassen, weil sie gespürt haben, dass es nicht ihrer war. Dass die beiden Musiker im nächsten Jahr wiederkommen, ist schon geplant und vielleicht spielen sie dann nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschland.
Rise up!

Das Interview führte Iris van Baarsen, freie Journalistin, Autorin, Business Coach & Beraterin für Führungskräfte und neuer Fan von Birds of a Feather.   www.birdsofafeathermusic.com

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